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DESCENT MK1 REVIEW FREEDIVING GARMIN DESCENT MK1 FÜR APNOETAUCHEN TEST, ERSTER EINDRUCK & REVIEW

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Misst die Herzfrequenz während des Tauchens, einfache Verbindungsmöglichkeiten, wiederaufladbarer Akku, simple Handhabung, Vibrationsalarm, GPS Navigation und viele weitere Funktionen sind laut GARMIN in diesem neuen WunderComputer integriert. So die Theorie… Funktioniert das alles auch? Was sind die Vorteile für Apnoetaucher? Sind diese Funktionen wirklich nützlich oder gar störend unter Wasser?

Vor ein paar Wochen habe ich auf mehreren online-Plattformen einmal die Frage in den Raum geworfen, welche Funktionen denn eine neuer Tauchcomputer gerade für Apnoetaucher haben sollte. In diesem Review gehen ich direkt auf diese Fragen ein und berichte über meinen ersten Apnoe-Test des Descent Mk1. Garmin hatte mich im Anschluss um mein Feedback geben, um die bestehenden Funktion weiter zu verbessern. Somit liegen schon ein paar Themen bei Garmin auf dem Tisch und warden sollten hoffentlich bald angepasst warden. Für den Test des Descent Mk1 bin ich für einen ganzen Tag ins Dive4Life gefahren nach Siegburg gefahren. Mit 20m Tiefe ist dies ein guter Start für die ersten Tests. Meine Schwerpunkte für den Test habe ich auf folgende Punkte gelegt: - wie gut sind die angesprochenen Funktionen im Wasser - wie ist die Verbindungsqualität zu Handy und Laptop - Vetrauen in den Descent Mk1 - Komfort + generelle Funktionen Nun schauen wir uns mal an ob der Descent Mk1 hält was Garmin verspricht. ERSTER EINDRUCK Es gibt den Descent Mk1 in 2 Ausführungen. In Silber aus Stahl mit einem Armband aus Silikon und die Premium Ausführung in Schwarz aus Titan mit einem Titanarmband.

Beide Ausführungen sind sehr gut verarbeitet und überzeugen mit hoher Qualität und Haptik. Ich spüre die Descent Mk1 kaum wenn ich sie trage. Das Silikonarmband sitzt vom ersten Tragen an gut am Handgelenk. Garmin bietet weitere Armbänder in Silikon mit mehreren Farben, sowie in Leder an. Die Armbänder sind innerhalb von Sekunden gewechselt, ideal auch für dickere Anzüge. Einfach abklicken und ein anderes oder längeres Band anklicken, super simpel. VERBINDUNG MIT SMARTPHONE & LAPTOP Garmin bietet die Software “GARMIN CONNECT” an, kostenlos verfügbar im App-Store oder als online-Version. Der Descent Mk1 basiert auf der Fenix 5X und ist mit deren vollem Funktionsumfang ausgestattet + nun mit Tauchfunktionen. Diese Verbindung mit anderen Geräten ist somit schon länger erprobt und funktioniert tadellos. Top. Als ich bei meinem Test auf dem Pool kam, brauchte ich nur noch Bluetooth meines Handy starten, und tadaaaa, ich konnte mir meine Tauchdaten anschauen. Man muss zum auslesen keinen Laptop dabei haben, es reicht dafür ein einmaliges Anmeldung bei Garmin-Connect. Ein großes PLUS gibt es für die Möglichkeit Updates für die Descent Mk1 zu bekommen. Natürlich nutzt das nur etwas wenn auch Updates verfügbar sind. Zusätzlich kann man auch per Smartphone oder Laptop die Tauchmodi konfigurieren. Die Funktion die mir am besten gefällt ist die Möglichkeit ein komplettes Training aufzuzeichnen. Bedeutet, Tiefe, Herzfrequenz, Wassertemperatur, Oberflächenpausen, Auf- und Abstiegsgeschwindigkeiten, Ort…und und und. Zusätzlich kann man Tiefe, Herzfrequenz und Wassertemperatur überlagern und somit in einer Grafik das komplette Training sehen oder eben in die Bereiche reinzoomen die man genauer anschauen möchte.

ALARME Es gibt 3 verschiedene Arten von Alarmen: 1 – Visuell – das Display leuchtet auf und man sieht, Ziel/Grenze erreicht 2 – Akustisch – es ertönen 2 Piep-Töne die gut zu hören sind 3 – Vibration – ist auch über dem Neopren zu spüren Jeder Alarm kann alleine oder in Kombination eingestellt warden. Ein Beispiel: Ton bei 10m, Vibration bei 20m und Ton und Vibration beim erreichen der Zieltiefe. Ich habe einmal 10 solcher Alarme eingestellt, das hat ganz schön gepiept, vibriert und geleuchtet bis ich auf 20m war, aber ich hätte auch noch mehr einstellen können. Wem es gefällt kann also seine ganz eigene Party auf dem Weg zum Ende des Seils haben. Wer seine Ruhe will, ebenfalls. → Alarme für den Aufstieg sind bisher nicht möglich → Um Alarme zu ändern oder neu einzustellen muss man den ApnoeModus verlassen. Das ist etwas ärgerlich, da somit eine neue Aufzeichnung gestartet und eine neue Datei erstellt wird. Das könnte noch verbessert werden. HERZFREQUENZ Wie du auf den Bildern siehst klappt das sehr gut mit der Messung. Es benötigt eben einen Direktkontakt zum Handgelenk, aber auch das ist möglich. Die Messfrequenz beträgt dabei eine Messung pro Sekunde, eben nur am Handgelenk, Nacken und somit unter der Haube funktioniert nicht. → Wäre es möglich die Messfrequenz noch zu erhöhen auf 2-3 Messungen pro Sekunde? Mal sehen was Garmin dazu sagt. → Was passiert bei starker Vasokonstriktion und das auch noch in Tiefen über 20m? Das werde ich in meinem nächsten Testbericht integrieren sobald ich zurück am Meer bin. AKKU Der Akku lässt sich bei der Descent Mk1 schnell laden und hält bei mir im normalen Uhr-Modus, ohne den Schlaf aufzuzeichnen, 15Tage. Im Tauchmodus verspricht Garmin 40Stunden, was ich als lang empfinde daher wird das noch getestet. Der Descent Mk1 kommt mit einem Ladeclip in den man den Computer hineinlegt und der durch den Clip fixiert wird. Auch gut das hier nichts in das Gehäuse gesteckt werden muss. Dieser Clip ist mit einem USB ausgestattet und kann somit überall für den Datenaustausch oder zum Laden angeschlossen warden. GPS & NAVIGATION Die erste Einrichtung benötigt etwas Zeit damit das GPS mich orten kann. Dafür sollte man den Descent Mk1 erstmal 20min ins freie legen. Anschließend sollte er sich wieder in 0,5-2Minuten konfiguriert haben. In neuen Gebieten dauert es daher am Anfang immer eine Weile bis er weiß wo er ist. Hier empfiehlt es sich den Descent Mk1 erstmal in Ruhe, an einem Ort, etwas Zeit zu geben, danach geht es dann besser mit der Navigation. Das Display ist farbig die Karten sind darauf sehr gut zu sehen. Eben wie auf dem Smartphone, nur kleiner. Mit dem GPS ist es möglich Punkte an der Oberfläche zu markieren. Entweder um an genau diesen Punkt zurück zu kehren oder ihn mit anderen zu teilen. Heißt, wenn die genau an den gleichen Punkt zurück möchtest, kannst du dich von der Navigation dort hin führen lassen. Dies funktioniert nur an der Oberfläche, für unter Wasser gibt es dann einen integrierten Kompass.

DYN-TABELLEN Tabellen sind beim ApnoeModus nicht dabei. Um ein PoolTraining aufzuzeichnen kann man den SchwimmModus aktivieren und bekommt tauch(schwimm)-Zeit, Wenden und Distanz angezeigt. BELEUCHTUNG Ist im ApnoeModus einzustellen und kann für den gesamten Tauchgang aktiviert werden. Dabei gibt es Einstellungen für die Helligkeit von 5-100% & einen extra Knopf (oben links) nur für die Beleuchtung. GEZEITEN & MONDKALENDER Wenn der Descent Mk1 mit dem Smartphone verbunden ist wird er zur Smart-Watch und sendet auf Wunsch Benachrichtigungen vom Wetter, Regen, Mond und Terminen aus deinem Kalender. Im Garmin Connect IQ-Shop gibt es dafür und zur Individualisierung deines Displays kostenlose Downloads. AUFSTIEGS- & ABSTIEGSGESCHWINDIGKEIT In beide Richtungen kann man live sehen wie schnell man sich bewegt. Für weitere Details kann man auch nachher in Garmin Connect in den Tauchgang reinzoomen.
UP
DOWN
WAS MIR GEFÄLLT - Aufzeichnung des kompletten Trainings in einer Datei - Herzfrequenzmessung unter Wasser - Individuelle Alarme und Einstellungen - Einstellungen zur Beleuchtung - Einfache Verbindung zu Garmin Connect und meinem Smartphone - schnell aufladbarer Akku WAS MAN VERBESSERN KÖNNTE - nicht aus dem ApnoeModus gehen zu müssen um die Alarme zu ändern: neue Datei - Benachrichtigungen beim Aufstieg - Anzeigen der Stickstoffsättigung nach tiefen Tauchgängen im ApnoeModus und somit einer Deko vorbeugen - Zählen von Armzügen oder Flossenschlägen ZUSAMMENFASSUNG Anfangs war ich skeptisch und hatte Zweifel als ich hörte dass Garmin bald einen neuen Tauchcomputer auf den Markt bringt. Aber ich muss gestehen dass mein erster Eindruck besser als erwartet ausgefallen ist. Ich sehe ein großes Potenzial für fortgeschrittenes Training, Bedienbarkeit und Sicherheit wenn Garmin es schafft ein paar Details zu verbessern und die Tabellen zur Stickstoffsättigung ergänzt. Generell liegt die Descent Mk1 bei einem Einstiegspreis von 999€ deutlich über dem Durchschnitt der bisherigen Computer fürs Apnoetauchen. Wenn du aber nach einem Computer suchst für fortgeschrittenes und intensives Training, einer FitnessUhr, Navigation am Handgelenk und einer Uhr für den Alltag, kann der Descent Mk1 genau das richtige für dich sein. Es gibt noch ein paar Punkte die ich genauer unter die Lupe nehmen möchte: - Ist die Herzfrequenz auch unter 20m messbar? - Könnte auch die O2-Sättigung gemessen warden? - Wie schlägt sich der Descent Mk1 bei einen längeren Einsatz im Salzwasser? Diese und weitere Fragen werde ich in den nächsten Monaten testen. Willst du auch den nächsten Testbericht als Erster bekommen? Dann melde dich eben für meinen Newsletter an. Für weitere Fragen, schreibe einfach einen Kommentar!

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2 Comments on “

  1. Habe die Fenix 3 im Salzwasser getragen . Nach dem ersten Tauchgang auf 20 m ist sie ausgestiegen. .?sollte auch auf 100 m wasserdicht sein!

    1. Sers Walther! Das klingt für mich nach einem Garantiefall. Der Service von Garmin ist meist sehr offen für solche Fälle.
      Ich bin jetzt seit einer Woche wieder im Meer mit der Descent und dank einiger Updates sind auch mehrere Verbesserung umgesetzt worden.
      Halt mich mal auf dem laufenden was Garmin sagt.

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